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Reviews of Jefferson Pepper's American Evolution Volume 2
AllGigs (UK), by Paul Pledger

It is highly fashionable to give America a good shoeing - and of course it should be. Like Britain, the place is full of stereotypes who can utter the word "duh" on a good day and complain bitterly when they don't get their way, even at the most petty of things. Enter Jefferson. He has an axe to grind with his homeland and proceeds to disguise his venom in quaint and pretty Country (for people who hate country says his website) songs that wouldn't sound out of place on Mike Harding's Radio 2 roots programme. "On & On" reminds me of that one-hit wonder song, "I Don't Mind At All" by Bourgeois Tagg from 1988 which is fitting since this album is part of a trilogy covering American history spanning 500 years. This one, "Volume 2" (the white album) covers 1941 - 1989, a seemingly busy period of Vietnam, the economy, poverty and alcoholism as well as drugs. Bit like the few hundred years before and the 20 or so after. Musically it sits in the country periods of Neil Young, James Taylor and Dylan and tells some tales inspired by Pepper's home state.

I can't see many people going for this over here but it is worth your time if you like your good ole boys blessed with a brain and a pedal steel guitar.

Hooked On Music (Germany), by Steve Braun
Jefferson Peppers neuestes Projekt ist eine richtig gute Idee: Die Geschichte der United States Of America mit 50 Songs Revue passieren zu lassen. Den "ersten Teil" hatten wir bereits im März dieses Jahres rezensiert und für gut befunden. Dem "Red Album", wie's der Einfachheit halber auch genannt wurde, folgt nun "American Evolution Vol. 2" oder einfach "The White Album". Als dritter Teil ist Ende des Jahres "The Blue Album" geplant. Red - White - Blue, SKYNYRD war's gar einen Songtitel wert, sind die Farben der us-amerikanischen Nationalflagge: Mit dem entsprechenden Artwork ist's ein trefflicher Titel für solch ein monumentales Werk.

Im ersten Teil wurden die Anfänge der USA, der Bürgerkrieg, die industrielle Revolution, der erste Weltkrieg und die große wirtschaftliche Krise in den 20er und 30er Jahren abgehandelt. Nun beginnt der zweite Teil mit dem Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg, die unrühmliche Mc-Carthy-Aera, Korea, Vietnam, das Civil-Rights-Movement und endet beim Zerfall des "Eisernen Vorhangs" 1989. Wer allerdings eine Auseinandersetzung mit diesem Thema auf intellektuellem Niveau erwartet, könnte leicht enttäuscht werden. Jefferson Pepper verpackt seine Sichtweise der nordamerikanischen Historie in kleine Geschichten, die zwar sehr griffig und plakativ sind, sich aber letztendlich eher als Geschichtsunterricht für einfache Gemüter darstellt.

Musikalisch bewegt sich "American Evolution Vol.2" sehr gefällig zwischen Roots-Rock, Americana, Folk- und Country-Rock. Die Mucke macht teilweise richtig Spaß und der Fuß beginnt zu zucken. Allerdings gelingt es Jefferson Pepper nicht, irgendeinen neuen Akzent zu setzen und es ist ohnehin fraglich, ob die Zielgruppe das wünscht ....

On And On erzählt die traurige Geschichte eines Jungen, der sich freiwillig zur Armee meldet, um dann während der Invasion am Omaha-Beach zu verbluten. "Die Mutter gab der Nation einen Sohn und erhielt eine Flagge zurück" - naja, diese Lyrik erschließt sich nicht jedem Westeuropäer. Etwas handfester wird's bei Civilized Savior, einer durchaus kritischen Betrachtung des amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes. Dieser bezeichnet die korrumpierte Verflechtung von Militär, Industrie und Politik mit verheerenden Folgen für die US-Zivilgesellschaft der 50er Jahre. Real Good Time ist ein simpler Rock'n'Roller, der sich -wen verwundert's- mit diesem musikalischen Phänomen beschäftigt. Die aufkommende Wegwerf-Gesellschaft kritisiert Disposable Me, Disposable You. Es folgt eine von Klischees triefende Geschichte eines Kindes, das aus dem Teufelskreis von Alkoholismus und Armut zu entfliehen sucht: Break The Chains ist ein kapitaler Rohrkrepierer. Es folgen gleich zwei Songs, die sich mit dem Vietnam-Trauma beschäftigen: Ben ist die etwas umständliche Geschichte eines Jugendfreundes, der letztendlich in Indochina seine Kugel findet - mit Land That I Love versucht Jefferson Pepper aufzuzeigen, dass auch die Hippies ein Teil des amerikanischen Traumes waren und sind.


Ein heißes Eisen faßt Pepper mit The Crying Land an: 1979 hätte es im Atommeiler "Three Miles Island" in seinem Heimatstaat Pennsylvania beinahe einen Super-GAU gegeben. Die Minuten waren locker an einer Hand abzuzählen und alle Welt würde diesem Ereignis den gleichen Stellenwert wie Tschernobyl einräumen. Orphants Of Endorphins und Another White Line setzen sich mit der Drogenproblematik auseinander. Hier wird -kurz vor Schluss- endlich einmal herzhaft und rauh mit Vollgas losgerockt - hoffentlich setzt Teil 3 da nahtlos an.

Gelegentlich wird Jefferson Pepper persönlich: The Ballad Of Betty Wulfrum ist eine kleine Geschichte für seine Jugendliebe. Doin' It Right hat er für seinen Vater geschrieben. Beide Songs reflektieren mit ihren Texten das kleinbürgerliche Milieu, das so typisch für die us-amerikanische Gesellschaft ist: Einfache Menschen mit simplen Träumen in einem kleinkarierten Leben. Nun kann man berechtigterweise einwenden, dass sei in jedem Land der Welt so. Richtig, mit dem kleinen Unterschied, dass die US-Amis stolz darauf sind und ihren "american way of life" in alle Welt zu exportieren suchen. Die Wahl der musikalischen Stilmittel unterstreicht, ob gewollt oder unbewußt, diese Message. Wobei mir auch hier nicht ganz klar wird, wo Jefferson Pepper steht. Ist "American Evolution" nun ein gesellschaftskritisches Spiegelbild der USA aus der Meta-Ebene oder nichts als ein Produkt des Zeitgeistes? Letztendlich bleibt eine gewisse Ratlosigkeit ....

Jefferson Pepper trifft mit "American Evolution Vol..2" ganz sicher den Nerv seiner us-amerikanischen Zuhörer. Für Menschen, die fest daran glauben, dass die Erde an 6 Werktagen [Gott knipste das Licht an und sagte: Es ist Montag, packen wir's an!!] erschaffen wurde, mag dieser kleine Geschichtsunterricht den intellektuellen Nerv treffen. Dieser Hörerkreis wird sich ganz heftig an "American Evolution" und seiner durchaus kritischen Message reiben. So mag Jefferson Pepper in den US mit seiner Trilogie nicht nur offene Ohren treffen, sondern auch kontroverse Diskussionen anregen. Hierzulande sind wir auf jeden Fall härteren Diskussionsstoff gewöhnt. Ich persönlich hätte mir anstatt der "staubtrockenen" Umsetzung dieses sicherlich wichtigen Themas etwas mehr Witz und vor allem ätzende Ironie gewünscht.

Trots Allt (Sweden), by Anders Carling

Jefferson Pepper har gett sig ut pa en hogst ambitios resa. En resa som over tre cd-skivor (varav tva delar levererats) stracker sig genom den amerikanska historien. Eller merratt, den amerikanska kontinentens historia fran der att den vite mannen satte ner sin fot dar. Allt berattas till tonerna av folk, rock, country och americana. Varierat och bra, aven om oftast inte omistligt. Har finns larar som gor att jag funderar pa hur bra det har hade kunnat bli nerdestillerat till en skiva. Men nu ar det inte sa det ar tankr, och den har trilogens styrka ligger heller inte framst i det musikaliska utan i texterna.

Jag kommer pa mig sjalv med att flera ganger lyssna uppmarksamt till musik som inte riktigt griper tag p g a texter som verkligen gor det. Det har ligger stadigt i en tradition dar Bob Dylan och Neil Young brukar ses som riktmarke. Der som ibland saknas i latar tas med rage igen i berattandet. Aven om jag nagra ganger funderar hur han egentligen tanker (bl a 'The Ballad of Betty Wulfrum'). I antikrigslaten 'On and On' faller a andra sidan allt pa plats. Jag vantar med spanning pa del tre.

Crackerjack / Bristol Evening Post (UK), by Helen Sloan

Crackerjack rating: 7 / 10.

This album is the second in an ambitious trilogy charting the history of modern America from the Pennsylvanian country singer.

Over 17 tracks he manages to cover the Depression, various wars, schoolyard bullying, the poverty cycle, drug addiction, plastic surgery and Three Mile Island. The body count is pretty high and amputations and brain damage also feature – it’s no Disney tale.

Pepper uses a range of characters, from the friendless Mrs Stine to an overweight teenager on the satirical Ballad Of Betty Wulfrun.

The musical style shifts subtly throughout, too. Post-World War II optimism is reflected in the rock’n’roll rhythms of Real Good Time, while Eighties synths underline the wealth inequality described in One Percent.

Despite the angry tone this is a hugely enjoyable listen.

Gaesteliste (Germany), by Ullrich Maurer

Der Mann meint es ernst! Das ist nun der zweite Teil der geplanten amerikanischen Evolutions-Trilogie und Jefferson Pepper macht hier keine Gefangenen: Auf 14 Tracks lässt er die amerikanische Geschichte vom zweiten Weltkrieg bis zum Ende der 90er Revue passieren. Natürlich immer in Form von ausgesucht persönlichen Songs über fiktive Charaktere, die aber immer das Umfeld des gelernten Fabrikarbeiters in Betracht ziehen. Das meint: Pepper weiß, wovon er schreibt - auch wenn er ganze Epen schlicht erfindet. Musikalisch dreht Pepper hier noch mal voll auf. Und neben den klassischen Gitarrenpop-Song mit Anleihen bei Folk, Country, Rock und Pop gibt es mit "One Percent" auch ein musikalisches Experiment: Hier "rappt" Pepper zu Keyboard-Sounds und elektronischen Disco Beats. Ansonsten bleibt er sich treu und agiert in einem Umfeld, in dem sich auch größere Namen wie Springsteen oder Ryan Adams wohl fühlen. Wobei Pepper im direkten Vergleich als Songwriter und Performer da durchaus mithalten kann, auch wenn er keine besonders charismatische Stimme hat und man budgetbedingte Abstriche bei der Produktion machen muss. Trotzdem ist ihm mit dem zweiten Teil der Evolution wieder ein klassisches, amerikanisches Songwriter-Album gelungen. (Insgesamt bereits das dritte von dreien - kein schlechter Schnitt.)

Freemusic (Czech Republic), by Pavel Sajfert

Předešlá American Evolution Volume I mapovala historii USA od předkolumbovské éry až po rok 1940. Jefferson Pepper to vzal v prvním díle trilogie takříkajíc hopem. Druhý díl American Evolution začíná skladbou On and on, jímavým příběhem venkovského chlapce George, jehož život skončil na pláži v Normandii. Témata se mění, z poloviny reflektují politické události, jindy je Pepper při vzpomínkách na přátele ze sousedství osobní a neopomene se dotknout ani sociálních nespravedlností či drogové problematiky.

U některých písní ale máte dojem, jako byste je už slyšeli na předešlém díle edice. U jiných se Pepper naopak snažil až příliš křečovitě, aby se vymykaly, což se třeba u elektronikou poznamenané One Percent příliš nevyplatilo. Tahle elektro podoba Pepperovi zkrátka nesedí. Je zde však řada momentů, které na nepovolené přešlapy dávají zapomenout. Patří mezi ně oldschoolový rokenrol Real Good Time či rockově emotivní závěr Another White Line, jenž připomene Pepperovu zálibu v grunge.

V tradiční country(rockové) poloze by byl Jefferson Pepper přijatelný i na českých country merendách. S tím rozdílem, že oproti místním maskáčovým romantikům má Pepper přidanou hodnotu autentičnosti a politické lyriky. Ačkoli jsem si jist, že na třetím a závěrečném díle edice American Evolution Volume se bude Pepper snažit neshodit relativně vysoce nastavenou laťku, nepředpokládám, že by něčím výrazně překvapil. Ale nepředbíhejme událostem.

File Under (Netherlands)

Het is een groot project waar singer/songwriter Jefferson Pepper zich aan gezet heeft. Na deel 1 - afgelopen maart - verschijnt nu deel 2 van zijn American Evolution-project. Het idee is om op drie cd's met in totaal 51 liedjes de geschiedenis van de Verenigde Staten te vertellen. Niet de geschiedenis zoals die uit de boeken verteld wordt en waarin geschiedenis bestaat uit de beslissingen van machthebbers, maar de geschiedenis zoals die door de kleine man beleefd wordt. Ja, Woody Guthrie is nog niet vergeten in Amerika. Het eerste deel stopte in 1940. De cd die nu in de speler ligt beschrijft de jaren veertig tot en met tachtig van de twintigste eeuw. Het verhaal van een jongen die zich in 1941 aanmeldt om te vechten in het Amerikaanse leger opent de plaat, gevolgd door de opbouw van het grote militair-industrieel complex in de jaren vijftig. De opkomst van het hyperconsumentisme, nucleaire installaties, Vietnam en andere zware onderwerpen worden ook behandeld. Maar ook de opkomst van rock 'n' roll (in de stamper 'Real Good Time') is een thema. Het meest opvallende nummer is 'One Percent' een bizarre electronische track (maar wel met pedal steel!) over de steeds groter wordende scheiding tussen arm en rijk in de V.S. vanaf de jaren tachtig. Mooi om te zien dat de muzikale vorm de tijd waarin de tekst speelt illustreert. Het zijn geen lichte onderwerpen Jefferson Pepper is geen vrolijke man. Maar zijn tracks zijn meer dan degelijk en zijn vertelkunst is groots.

Rock N Reel Magazine (UK), by David Innes

4 Stars out of 5

The second volume of Pepper's ambitious State of the Union collection see him subtly shift focus from the outstanding first release of earlier this year.

Where on the first volume his targets were specific, including US sacred cows Columbus and Disney, the subjects of his gentle wrath this time around are more conceptual. Songs mourning the passing of community values and the loneliness of old age whilst railing softly against the evils of unfettered capitalism and the inherent hypocrisy of religious zeal predominate and are of the same exceptional quality as those on the previous CD.

The only weakness is rock'n'roll pastiche, 'Real Good Time', but the relative low of this clunker is far outweighed by the highs of simple yet hard-hitting tracks such as 'Ben', 'On and On', and the delightful humour of 'The Ballad of Betty Wulfrum'.

The third and final volume of the series is due before the end of 2008. If the standard of the first two collections, both of which demonstrate an exhilirating diversity of musical styles, is upheld, Jefferson Pepper's name will deserve to be held in the same esteem as the current cult heroes of roots American music.

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